
Saisonstart im Legoland Deutschland Resort
31. März 2026
Rekordjahr für Bayerns Tourismus
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Saisonstart im Legoland Deutschland Resort
31. März 2026
Rekordjahr für Bayerns Tourismus
31. März 2026Kommunalpolitik aus Sicht der Gastgeber
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itglieder aus dem Großen Vorstands des DEHOGA Bayern formulieren ihre Erwartungen an Städte und Gemeinden. Es geht um Zusammenarbeit, Planungssicherheit und praxisnahe Entscheidungen. Forderungen aus dem Alltag der Gastgeber.

Angela Inselkammer
Brauereigasthof Hotel, Aying (Präsidentin)
„Ich wünsche mir, dass wir von den Kommunen entsprechend unserer hohen wirtschaftlichen Bedeutung behandelt und weniger als Störfaktor gesehen werden. Unsere Hotels und Wirtshäuser bieten immense Chancen, nicht nur hinsichtlich Ausbildungs- und Arbeitsplätze bzw. als regionaler Wirtschaftsmotor, sie sind darüber hinaus auch Grundvoraussetzung funktionierender Dorfgemeinschaften.“

Thomas Förster
Förster Gruppe Serways Autobahnrastanlagen, Feucht (1. Vizepräsident)
„Die Attraktivität, Funktionsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit Nürnbergs hängen in hohem Maße von stabilen Gewerbesteuereinnahmen ab. Diese entstehen nur in einem wirtschaftsfreundlichen Umfeld. Ich wünsche mir daher von der Kommunalpolitik eine hohe Wertschätzung gegenüber der heimischen Wirtschaft sowie eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

Christopher Riemensperger
Hotel Olymp, Eching (Schatzmeister)
„Ich wünsche mir eine offene, unkomplizierte und unterstützende Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Landratsamt. Gemeinsam können wir viel dazu beitragen, die Lebensqualität vor Ort zu stärken und ein lebenswertes, soziales Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu gestalten. Eine wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist dabei die Basis.“

Hans Schneider
Hotel Riesengebirge, Neuhof/Zenn (Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses)
„Mein Wunsch: Verständnis für die – nach wie vor – schwierige Lage und die Belange der Branche. Keine weiteren Belastungen durch kommunale Steuern, Abgaben und Verordnungen.“

Christian Bär
Alpenhof Murnau, Murnau (Bezirksvorsitzender Oberbayern)
„Ich wünsche mir von der Kommunalpolitik in Oberbayern und ganz besonders im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ein klares Bekenntnis zum Tourismus als zentralem Wirtschaftsfaktor. Er sichert Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung und braucht jederzeit volle Unterstützung.“

Michaela Schmitz-Guggenbichler
Landgasthof Alte Bergmühle, Fischbachau (Vorsitzende des Fachbereichs Gastronomie)
„Verlässlichkeit und echtes Verständnis für unsere Branche sind mein Wunsch an die Politik. Gastronomie ist Wirtschaftsfaktor aber auch ein wichtiger Teil der bayerischen Lebensart und des sozialen Miteinanders. Ich hoffe auf weniger Bürokratie, faire Gebühren, realistische Auflagen und eine enge Einbindung der Betriebe und Verbände in kommunale Entscheidungen.“

Claudia Amberger-Berkmann
Hotel Amberger, Würzburg (Bezirksvorsitzende Unterfranken)
„Ich wünsche mir von der Kommunalpolitik ein offenes Ohr, Praxisnähe und Verlässlichkeit, um die Hotellerie und Gastronomie als wichtige Wirtschaftsfaktoren und Orte der Begegnung zu stärken. Es sollten verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit gewährleistet sowie Bürokratie und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden.“

Thomas Domani
Lehrieder Catering-Party-Service, Nürnberg (Bezirksvorsitzender Mittelfranken)
„Mir ist wichtig, dass Kommunalpolitiker auch die kleinen Gastronomie- und Hotelbetriebe berücksichtigen und ihren Fokus nicht ausschließlich auf Großunternehmen richten.“

Hans-Jürgen Nägerl
Landhotel Weißes Roß, Illschwang (Bezirksvorsitzender Oberpfalz)
„Ich wünsche mir eine strukturelle, nachhaltige Entwicklung vor Ort und dass sich die Politik vor Ort einsetzt,
Prozesse anzustoßen, zu begleiten und zu überprüfen. Ich wünsche mir, dass bei einem Bauvorhaben in der Hotellerie und Gastronomie bei den Anforderungen mehr Flexibilität möglich ist und bei den Förderungen 10 Prozent der Auflagen nicht erfüllt sein müssen. Ich wünsche mir zudem, dass die Landräte wieder mehr von ihrem Vetorecht Gebrauch machen.“

Stefan Wild
Livenwork Hotel und CoWorking GVZ Ingolstadt, Ingolstadt (Vorsitzender des Fachbereichs
Hotellerie)
„Ich wünsche mir eine klare Strategie aus der Automotivkrise und eine Chance für die zukünftige, touristischen Ausrichtung Ingolstadts. Wir sind und waren in der Vergangenheit zu monostrukturiert unterwegs – Erfolg macht halt auch träge. Die Destination Ingolstadt hat ein riesiges geografisches Potential zu heben.“

Christian Schottenhamel
Paulaner am Nockherberg, München (Kreisvorsitzender München und Stv. Bezirksvorsitzender Oberbayern)
„Ich wünsche mir eine wirtschaftlich gesunde Landeshauptstadt München für Bürger und Gäste. Dass es ein freundliches Miteinander in allen Bereichen gibt: leben und leben lassen und dies zu Fuß, auf dem Radl und im Auto. Weniger Bürokratie, einander zuhören und einfach mal aktiv Dinge machen, anstatt zu diskutieren, was nicht funktioniert. Der Wirtschaftsfaktor Tourismus muss den wichtigen Stellenwert von der Politik bekommen, den er verdient.“
