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artenzahlung ist längts im Alltag - in vielen Branchen Standard und bei Gästen fest etabliert. Nun wird sie auch für das Gastgewerbe verpflichtend: Künftig sollen Betriebe neben Bargeld auch Kartenzahlung akzeptieren müssen. Viele Gastgeber fragen sich: Welche Anforderungen kommen auf mich zu? Welche Kosten entstehen - und wie läuft die Einführung konkret ab?

Die geplante gesetzliche Verpflichtung, künftig sowohl Bar- als auch Kartenzahlung anzubieten, sorgt im Gastgewerbe für Unsicherheit. Viele Gastgeber fragen sich: Welche Anforderungen kommen auf mich zu? Welche Kosten entstehen - und wie läuft die Einführung konkret ab?
Grundsätzlich ist Kartenzahlung heute ein etablierter Standard. Gäste erwarten Flexibilität beim Bezahlen - ob mit Karte, Smartphone oder Smartwatch. Studien zeigen zudem: Wer bargeldlos bezahlt, gibt häufig höhere Beträge aus. Für Gastgeber bedeutet die Einführung eines Kartenzahlsystems, das Beachten einiger Punkte. Zunächst benötigt der Betrieb ein Zahlungsterminal oder eine App, das Zahlungen verschiedener Kartenanbieter akzeptiert und sich möglichst nahtlos in bestehende Kassensysteme integrieren lässt. Anbieter wie Hobex unterstützen hier mit individuellen Lösungen - von mobilen Geräten für die Außengastronomie / Gastronomie bis zu stationären Terminals für die Rezeption ab 9,90 Euro monatlich.
Ein zentrales Thema sind die Gebühren: Bei Kartenzahlungen fallen Transaktionsgebühren an, die je nach Kartenart (zum Beispiel Debit- oder Kreditkarte für Privatkunden) und Anbieter unterschiedlich im einstelligen Cent-Bereich ausfallen. Hinzu kommt Disagiogebühren in der Regel zwischen 0,25 Prozent und 0,8 Prozent des Umsatzes für Konsumentenkarten zuzüglich Zuschläge für andere Kartentypen wie Firmenkreditkarten. Die Kosten trägt der Betrieb selbst - ähnlich wie bei Bargeld, wo etwa Bankeinzahlungen oder Geldtransporte ebenfalls Gebühren verursachen.
Auch Trinkgeld lässt sich unkompliziert integrieren. Moderne Terminals bieten die Möglichkeit, direkt nach Eingabe des Rechnungsbetrags eine Trinkgeldoption einzublenden. Gäste können somit komfortabel einen Wunschbetrag oder Prozentsatz auswählen. Die Trinkgelder werden anschließend getrennt ausgewiesen und lassen sich transparent im Kassensystem verbuchen. Der Ablauf einer Einführung gestaltet sich einfach: Nach Auswahl des passenden Systems erfolgt die Anbindung an die Kasse, eine kurze Schulung für das Personal und ein schneller Start in den bargeldlosen Zahlungsalltag.
Fazit: Die Pflicht zur Kartenzahlung ist eine sinnvolle Weiterentwicklung. Sie stärkt die Servicequalität, erhöht die Zahlungsbereitschaft der Gäste und macht den Betrieb moderner und zukunftssicher.
Michael Bratl, CEO Hobex AG
