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Gewinner des Start-up-Wettbewerbs zur HOGA 2019

430 Arbeitsstunden für einen hohen Kranz
26. Februar 2019
Mit Leidenschaft aufgebrüht
26. Februar 2019

Die Gastgebermesse HOGA hatte 2019 erstmals zu einem Start-up-Wettbewerb aufgerufen, um Bayerns kreativstes Gastro- Start-up zu finden. Die Fachjury, bestehend aus Dagmar Wöhrl Parlamentarische Staatssekretärin a. D. und Nürnberger Unternehmerin, Thomas Förster, Vizepräsident des DEHOGA Bayern, Hakan Gözen von Metro Deutschland und Stephan Dovern, Projektleiter der HOGA Nürnberg, hat das Münchner Start-up Brewee zum Gewinner gewählt.

 
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rewee ist ein junges studentisches Start-up aus München, das es sich zur Mission gemacht hat, durch ein interaktives Netzwerk individualisiertes Bier für Gastronomie, Hotels und Events zu ermöglichen.

„Wir schaffen eine komplette Produktpersonalisierung für das eigene Bier. Das funktioniert, indem wir die Zielgruppe und den Betrieb unserer Kunden genau analysieren und ein passendes Gesamtkonzept, von kreativer Biersorte bis hin zum Etikett, individuell ausarbeiten“, so Theresa Barsy, Mitbegründerin von Brewee.

 
 
 

 

Die Fachjury des HOGA Start-up-Wettbewerbs hatte ihr Augenmerk insbesondere auf Branchenrelevanz, Kundennutzen, Regionalität, wirtschaftliche Verwertbarkeit, Entwicklungsfortschritt und Nachhaltigkeit sowie auf Design und Geschmack gerichtet. Die Gründer von Brewee haben die Jury mit ihrem Konzept überzeugt. Der zweite Platz geht an ein Start-up, das die Software Mergeport entwickelt hat, eine Universalschnittstelle, die den Datenfluss zwischen unterschiedlichen Anwendungen standardisiert. Über den dritten Platz freuen sich die Gründer von Purefood, die mit der Marke Lycka faire und nachhaltige Snacks und Getränke auf den Markt gebracht haben.

Platz 1 Brewee

Regelmäßig stellt sich die Frage: Was können wir unseren Gästen neues bieten? Welches der vielen trendigen Produkte passt zum Betrieb? Mit diesen Fragen hat sich der HOGA Start-up-Gewinner Brewee beschäftigt und sich dabei auf ein ganz besonderes Produkt spezialisiert: Bier. Das junge, studentische Start-up aus München produziert nicht ein weiteres Trendbier für den Markt, sondern individuell geschriebene Bierrezepte, jeweils an den Betrieb angepasst. Ein personalisiertes Etikett wird bei Flaschenabfüllung in der 0,33l-Flasche zusätzlich mitentwickelt. Bei Brewee stehen vor allem Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe im Fokus, aber auch Eventveranstalter und Unternehmen werden damit angesprochen. Das ganze Konzept funktioniert, indem Brewee sich die Zielgruppe des Betriebs oder des Events genau ansieht und sich daraufhin mit dem Braumeister im Team ans Werk macht, um ein individuelles Bierrezept zu entwickeln. Nach Absprache und Freigabe des Unternehmens wird das Rezept an eine regionale Brauerei zum sogenannten Lohnbrauen weitergegeben. Nach ungefähr drei bis vier Wochen ist das komplett individualisierte Bier auch schon fertig. Durch ein Netzwerk an Brauereien ist es Brewee möglich, großflächig regional Bier zu produzieren. Dahinter steckt auch das zweite Konzept von Brewee: Brauereien, deren Anlage zu klein ist, um ihre Biernachfrage zu decken, können sich an Brewee wenden. Eine Brauereivermittlung soll dabei helfen, dass Brauereien die zu viel Nachfrage haben, bei anderen Brauereien Lohnbrauen können, deren Kapazität nicht ausgelastet ist.

Weitere Informationen unter www.brewee.de



Platz 2 Mergeport

Sprechen wir es doch aus: Das Gerede von der Digitalisierung nervt mittlerweile gewaltig. Jahrzehnte lang konnte man recht gut ohne sie auskommen, wieso sollte dies nun anders sein. Was leider häufig unter den Tisch fällt, ist der konkrete Mehrwert, den die Digitalisierung bieten kann. Wie also am besten auf die Welle an Angeboten und Möglichkeiten reagieren? Die Antwort ist zunächst relativ einfach: Fragen Sie nach dem konkreten Nutzen. Was bringt mir dieses oder jenes Tool? Kann ich mehr potentielle Kunden damit erreichen? Erleichtert mir das Tool tatsächlich die Arbeit und optimiert es meine Prozesse? Wieviel an tatsächlicher Zeit erspare ich mir und meinen Mitarbeitern? Gute und schlaue Händler haben mittlerweile erkannt, dass sie dem Gastronomen nicht mehr nur eine Kasse hinstellen können, sondern aktiv und für jeden Kunden spezifische Lösungen anbieten müssen. Und lassen Sie sich nicht abwimmeln, wenn das Thema ‚Schnittstellen‘ zur Registrierkasse fällt. Auch hier gibt es Lösungen, mit denen sich praktisch alle nützlichen Tools an eine Registrierkasse anbinden lassen. Auch im Hotelbereich etablieren sich bereits Plattformen, über die Sie sich zu neuester Software informieren können. Fragen Sie am besten auch Kollegen über Erfahrungen und Meinungen.

Weitere Informationen unter www.mergeport.com



Platz 3 Purefood

Was bedeutet eigentlich Lycka? Lycka heißt „Glück” auf Schwedisch. Mit seiner Marke möchte das Start-up Purefood nicht nur Glücksgefühle auf der Zunge, sondern auch im Herzen verbreiten. Alle Lycka-Produkte haben kurze Zutatenlisten, sind bio und sozial. Damit tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch anderen: Denn in Kooperation mit der Welthungerhilfe wird durch jedes verkaufte Produkt eine warme Mahlzeit für ein Schulkind in Burundi ermöglicht. Auf diesem Weg konnte Purefood bereits mehr als 1,7 Millionen Schulmahlzeiten spenden. Mit gutem Gewissen naschen, das geht beispielsweise mit den sogenannten Mini-Snack-Bites auf Dattelbasis. Sie bestehen aus drei bis sechs Bio-Zutaten, sind 100 Prozent natürlich, glutenfrei, vegan und ohne Zuckerzusatz. Ein natürlicher Wachmacher für unterwegs ist das Produkt Cold-Brew-Kaffee. Er wird 24 Stunden kalt gebrüht, enthält echten Kaffee ohne künstliche Zusätze und einen Hauch Kokosblütenzucker. Für alle, die ihren Kaffee lieber mit einem Schluck Milch genießen, gibt es außerdem eine Sorte mit fettarmer Bio-Milch. Eine Flasche hat so viel Koffein wie vier Espressi.

Weitere Informationen unter www.lycka.bio/