
New Work im Gastgewerbe: Flexibilität als Erfolgsgeschichte
19. Februar 2026
New Work im Gastgewerbe: Flexibilität als Erfolgsgeschichte
19. Februar 2026Jana Meier
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ana Meier (20) ist Deutschlands beste Nachwuchsköchin 2025. Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der gastgewerblichen Ausbildungsberufe holte sie Gold in der Einzelwertung – und gemeinsam mit Hotelfachfrau Maria Gantner und Restaurantfachmann Valentin Wisgott auch die Mannschafts-Goldmedaille für Bayern. Im Interview spricht die Auszubildende vom Wellness- und Naturresort Reischlhof in Wegscheid über ihre Leidenschaft fürs Kochen, ihren Weg zum Erfolg und warum ein Leben ohne Gastgewerbe für sie unvorstellbar wäre.

Strahlende Gesichter über die herausragende Leistung: Das Team Bayern freut sich über Mannschaftsgold. Köchin Jana Meier (Mitte) aus Sonnen holte zusätzlich Gold in der Einzelwertung, Hotelfachfrau Maria Gantner freute sich zudem über die Bronzemedaille und Restaurantfachmann Valentin Wisgott belegt einen sehr guten 5. Platz. - Foto: Hilzinger
Was hat dich dazu bewogen, die Ausbildung als Köchin zu machen?
Ich koche und backe sehr gerne, schon seit ich ein Kind bin. Durch die Ausbildung habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht – und das habe ich seitdem noch keine Sekunde bereut.
Du hast sowohl bei den bayerischen als auch bei den deutschen Gastro-Jugendmeisterschaften 2025 die Goldmedaille als beste Köchin geholt. Was ist dein Erfolgsrezept?
Mein Erfolgsrezept? Das Wichtigste ist auf jeden Fall eine gute Vorbereitung. Außerdem braucht man viel Motivation und einen guten Ausbilder und Arbeitgeber, der einem hilft und unterstützt.
Welche drei Eigenschaften sind von Vorteil, um hinter dem Herd nicht ins Schwitzen zu kommen?
Ruhe, eine gute Organisation und immer alles im Blick zu haben.
Was wünscht du dir für deine Zukunft?
Ich wünsche mir, weiterhin kreativ arbeiten zu können und nie den Spaß am Kochen zu verlieren.
Wo siehst du dich in zehn Jahren – oder heißt es jetzt erst einmal „Auf der Erfolgswelle surfen und genießen“?
Erst mal genieße ich den Moment – aber ich will in Zukunft nicht nur fachlich wachsen, sondern auch Verantwortung übernehmen und dann auch junge Auszubildende fördern, so wie ich selbst gefördert wurde.
