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Geändertes Konsumentenverhalten erfordert neue Lösungen

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Der Personalmangel hat die Hotellerie schon vor langer Zeit erreicht. Spätestens mit der nun in den Arbeitsmarkt strebenden Generation Z wird sich die Personalsituation verschärfen. Die betrifft auch die Versorgung der Gäste mit Snacks und Getränken: Das klassische Duo "Hotelbar und Minibar" wird daher von vielen Hotels mehr und mehr in Frage gestellt.

 
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ie Minibar erzielt in der Vollkostenrechnung eine negative Rendite und bietet dem Gast nur eine eingeschränkte Auswahl an Getränken und Snacks. Die Rendite der klassischen Hotelbar wird im Wesentlichen von der Zimmeranzahl bestimmt und variiert daher stark. Gleichzeitig hat sich das Konsumentenverhalten komplett verändert: Die Trends lauten „selbst“, „sofort“, „anonym“ und „preissensitiv“:

Vor allem junge Gäste möchten anonym kommunizieren und einkaufen. Statt zu telefonieren wird gechattet. In den Fast-Food Restaurants bestellen die Kunden an Terminals Speisen und Getränke. Der Gast möchte nicht warten, bis er an der Hotelbar bedient wird. Er möchte sein Getränk sehen, auswählen, bezahlen und mitnehmen. Der Prozess soll nach Wunsch der meisten Kunden Möglichkeit ohne Kommunikation mit Personal stattfinden.

 
 
 

 

Das Internet hat die Preistransparenz in allen Branchen verstärkt. Das hat wiederum zu sehr preissensitiven Konsumenten geführt: Der Kunde ist es gewohnt, zu vergleichen und Preise in Frage zu stellen. Das hat sich nicht nur auf die Zimmerpreise, sondern auch auf die Preissensitivität in der Versorgung mit Getränken und Snacks in der Hotellerie ausgewirkt.

Maxi-Bars und Shop-Konzepte auf Basis von Verkaufsautomaten bieten daher eine Lösung: Der externe Betreiber der Verkaufsautomaten übernimmt die Investition in die Geräte und Zahlungssysteme. Auch die regelmäßige Befüllung, Reinigung und Wartung wird vom Dienstleister durchgeführt. In größeren Hotels können Shop-Konzepte auf Automatenbasis umgesetzt werden: Hierbei bieten mehrere Automaten ein breites Sortiment an Getränken und Snacks wie Süßwaren, Knabberartikel, Sandwiches, Wraps und Salaten. Die Geräte lassen sich durch Umrahmungen in das Interior eines Hotels integrieren, sodass ausschließlich die Glasfronten der Geräte mit den angebotenen Produkten herausstechen und dem Hotel ein modernes Look & Feel geben.

Der Automat erfüllt die modernen Kundenwünsche, der Hotelgast kann sich am Automaten die Produkte ansehen und entscheiden, welches er kaufen möchte. Das ist den Hotelgästen sehr wichtig, da es vielen unangenehm ist, an die Hotelbar zu gehen und nach dem Preisniveau der Weine zu fragen. Im Zweifel ist es dem Hotelgast auch unangenehm, den günstigsten Wein zu bestellen. Auch der Weg mit dem Wein- oder Bierglas auf das eigene Zimmer ist vielen Hotelgästen unangenehm. Alleinreisende Touristen und Geschäftsreisende möchten sich in den meisten Fällen nicht in die Hotel-Lobby oder Hotelbar mit einem Getränk setzen, das gilt insbesondere für weibliche Gäste.

Der DEHOGA-Kompetenzpartner Picnic on Monday aus München bietet der Hotellerie Maxi-Bars und Shop-Konzepte im Full-Service, das Hotel braucht sich dabei um nichts zu kümmern und erhält zusätzlich eine Provision. „Moderne Getränke- oder Snackautomaten werden dem geänderten Konsumentenverhalten vollauf gerecht“, sagt Joachim Benter, Gründer und Geschäftsführer von Picnic on Monday. „Neben den 2- und 3-Sterne-Hotels trennen sich zunehmend auch die 4-Sterne-Häuser von den Minibars“, so Benter.

Weitere Informationen unter www.picnic-on-monday.de