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Expertenwissen mit Praxisorientierung

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Nicht nur Existenzgründer, sondern auch gestandene Gastronomie-Profis greifen bei gewissen Fragestellungen gezielt auf externe Beratung zurück. Dass sich dies in der Praxis immer wieder bezahlt macht, weiß Alexander Bauerfeind, Geschäftsführer der HOGA Hotel- und Gaststättenberatungsgesellschaft mbH. In „Gastgeber Bayern“ gibt er exklusive Einblicke in seine Arbeit.

 
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m Rahmen der Beratung von Existenzgründern, bei Nachfolgeprozessen und Betriebsübernahmen stellen wir immer wieder fest, dass Unternehmer zu spät oder nicht sachgerecht auf Herausforderungen und gesetzliche Anforderungen reagieren.

Unser Tipp: Beschäftigen Sie sich rechtzeitig mit dem Thema Betriebsübergabe, einen ersten Maßnahmenkatalog erhalten Sie bei der HOGA.

 
 
 

 

Seit 1. Januar 2018 haben Finanzbeamte die Möglichkeit, unangekündigt die Geschäftsräume zu betreten und Einblick in die Bücher sowie die Kassendaten zu nehmen. Der Gastronom muss dafür Sorge tragen, dass er die Richtigkeit seiner Umsätze zu jeder Zeit gewährleisten kann. Ab 1. Januar 2020 treten darüber hinaus zusätzliche Auflagen in Kraft, die die Kassensysteme noch wirksamer vor Manipulationen schützen sollen, wie beispielsweise eine einheitliche digitale Schnittstelle.

Unser Tipp: Bei einer Betriebsprüfung durch Finanzbehörden kann Sie die HOGA in Form von Gegengutachten unterstützen.

Teilweise kommt es nach Prüfungen durch Finanzbehörden zu sogenannten Zuschätzungen.

Unser Tipp: Erfassen Sie Ihre Personalgetränke täglich, damit Sie diese der Finanzbehörde gegenüber dokumentieren können.

Die betriebswirtschaftliche Auswertung der Umsätze ist ein wichtiges Modul, um den gastronomischen Bereich zu optimieren.

Unser Tipp: Richten Sie in Ihrer Kasse einen Couvertzähler/Gästezähler ein, somit können diverse Kennzahlen ermittelt werden, die Ihnen eine Planung erleichtern.

Seit dem 1. Januar 2019 gilt die Gutscheinrichtlinie (Richtlinie EU 2016/1065, § 3 Abs. 13-15 UStG). Die unterschiedlichen Arten von Gutscheinen sowie deren Besteuerung und Bemessungsgrenzen sind zu berücksichtigen.

Unser Tipp: Sie müssen beispielsweise zwischen Einzweck- und Mehrzweckgutscheinen unterscheiden.

Die genannten Beispiele zeigen die unterschiedlichen und umfassenden Anforderungen unserer Branche. Der Unternehmer kann nicht in jeder Sparte alles wissen, wir empfehlen deshalb sich frühzeitig an Spezialisten des jeweiligen Fachgebiets zu wenden.

Weitere Informationen unter www.hoga-muenchen.de